Vor Kurzem wurde die Google Analytics Alternative Piwik in der Version 1.8 veröffentlicht.

In dieser Version wurden einige Sicherheitslücken geschlossen, so dass das Piwik-Team alle Nutzer zu einem Update auffordert. Durch die "One-Click- Update" Funktionalität, habe ich Piwik in diesem Blog direkt innerhalb weniger Sekunden aktualisiert.

Wie in COCAS Blog nachzulesen, wurde neben den üblichen Performanceverbesserung, der standardmäßigen Unterstützung von Do Not Track, ein neues und interessantes Feature implementiert, dass Piwik in meinen Augen zu einem Ausnahmeprodukt macht:

Import von Server-Logs

Die Aufarbeitung von Statistiken an Hand von Server-Log-Dateien war bis dato lediglich Applikationen wie AWStats, Webalizer oder Urchin überlassen. Die Mischung dürfte Piwik zu einer beinahe perfekten Analysesoftware machen.

Ich will es mal so ausdrücken: Piwiks (aber auch Google Analytics') Analysetätigkeiten basiert auf JavaScript-Schnipsel in Verbindung mit Cookies. Bots oder Benutzer mit deaktivierten JavaScript oder Cookies können dadurch nicht erfasst werden, wodurch logischerweise einige Daten verloren gehen.

Diese Daten tauchen allerdings in den Logdateien der Server auf. Bei der Auswertung von Logdateien lassen sich wiederum einzelne Besucher nicht verfolgen um bspw. zu erfahren, welche einzelne Seiten sie sich bei einem Besuch auf der Seite angeschaut haben oder wie lange sie auf diesen verblieben sind.

Nun sollte es daher auf der Hand liegen, dass die Kombination von beiden Datenbereichen zu granularen Statistiken als zuvor führen sollte.

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