Ende letzten Jahres habe ich über meine doch eher suboptimale Erfahrung mit dem Lenovo Kundenservice berichtet. In der Zwischenzeit hat mein Fall jedoch eine recht interessante Wendung genommen.

Der Geschäftsführer der deutschen GmbH hat sich tatsächlich auf mein Schreiben hin gemeldet. Hier haben sich die Mitarbeiter der Hotline anscheinend geirrt. Es gibt Leute im Konzern, die Briefe tatsächlich lesen. ;-)

Nach einer kurzen internen Prüfung der Angelegenheit folgten mehrere E-Mails zur erneuten Abklärung des Fehlers, der Gerätenummer, der bisherigen Reparaturanstrengungen etc. Diese Sachen wurden leider alle einzeln abgefragt. Nachdem wir diese - recht nervige - Prozedur erfolgreich hinter uns gebracht haben, wurde der Laptop von UPS abgeholt und zur Reparatur nach England geschickt.

Dies dauerte ungefähr eine Woche und der Laptop kam funktionstüchtig zu uns zurück. Bei der Reparatur wurde die Hauptplatine ausgewechselt.

Seitdem steht der Laptop unbenutzt in der Ecke. Irgendwie ist mir die Lust auf Lenovo vergangen. Ich bin noch unschlüssig, ob ich ihn als generalüberholt verkaufe und oder dieses Mal auf "deutsche Qualitätsarbeit" setze und mir bspw. ein Modell der Firma Schenker Notebooks (Bei Amazon) zulege. Diese wirken zumindest im Bereich Kundenservice deutlich engagierter als Lenovo. Und dies ist in der Zeit der Dienstleistungsmängel ja schon viel wert.

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